




Hier erschaffst du eine Welt, wie nur DU sie erschaffen kannst.

Der Malort "Closlieu"
Der Malort ist ein geschlossener geschützter Raum. Malende drücken sich auf Papier aus und hinterlassen ihre "Malspur".
In der Mitte vom Raum steht der Palettentisch mit 18 Farben. Hier treffen sich die Malenden, um mit ihrem Pinsel Farbe zu holen.

Die Gruppe
Idealerweise wird in Gruppen von Kindern und Erwachsenen gemalt. Menschen unterschiedlichen Alters, aus verschiedensten Lebenssituationen treffen sich wöchentlich zum Malen. Die Durchmischung der Gruppe bewirkt das Wegfallen von Vergleich. Es fördert das natürliche Malspiel.
Die Dauer
Für die Entwicklung des Einzelnen und der Gruppe ist es wichtig, dass das Malen regelmässig einmal pro Woche stattfindet und dies über einen möglichst langen Zeitraum hinweg. Es ist durchaus möglich, dass Menschen mehrere Jahre lang in einem Malort malen





Der Malprozess
Beim Erschaffen der Bilder wird den Malenden kein Thema gegeben. Es werden auch keine zeitlichen Grenzen gesetzt. So kann beispielsweise jemand in einer Stunde mehrere Bilder malen, während jemand anderer für ein Bild mehrere Wochen braucht. Die im Malort entstehenden Bilder werden weder besprochen noch bewertet. Nur auf diese Weise können sich die Malenden frei äussern.
Die Einstellung der Maldienende zeichnet sich durch Ermutigung aus. Ihr achtsamer Umgang mit dem Material und ihr Respekt vor dem Malspiel der Malenden übertragen sich auf die Gruppe. Die Bilder werden von der Maldienende angeschrieben, datiert und sorgfältig aufbewahrt. Alle Malenden erhalten ein eigenes Fach im grossen Regal, wo sie jederzeit Zugang zu ihren Bildern haben.
Ab einem Jahr ist es möglich, alle Bilder im Malort aufzuhängen und sie in aller Stille auf sich wirken zu lassen. Diese erneute Begegnung mit sich selbst wird oft als sehr berührend erfahren.

















